Baccara und Baccarat sind Schreibweisen derselben Spielfamilie. Hier erklären wir Punto Banco: Du wählst eine Wettposition, während zusätzliche Karten festen Regeln folgen. „Player“ und „Banker“ sind zwei Tischhände, keine frei steuerbaren Rollen.
In diesem Beitrag
Nur die Einerstelle zählt
Ass zählt eins, Zwei bis Neun ihren Zahlenwert, Zehn und Bildkarten null. Addiere die Karten und behalte nur die Einerstelle. K–8 ergibt acht; 7–6 ergibt drei, nicht dreizehn. Das Ziel der Tischhände ist die höhere Endzahl, maximal neun. Eine Starthand aus zwei Karten mit acht oder neun heißt Natural und beendet die Ziehfolge beider Hände.
Zum Nachlesen: MLGCA: Mini Baccarat, version 1.10
Die vollständige Ziehfolge unserer Ausgabe
Ohne Natural zieht Player bei null bis fünf und bleibt bei sechs oder sieben stehen. Bleibt Player stehen, zieht Banker bei null bis fünf. Zieht Player eine dritte Karte, entscheidet deren Kartenwert zusammen mit dem bisherigen Bankerwert nach folgender Tabelle. Gemeint ist der Kartenwert, nicht Players neuer Gesamtwert.
| Banker vorher | Wert der dritten Playerkarte für „ziehen“ |
|---|---|
| 0–2 | Immer |
| 3 | Alle außer 8 |
| 4 | 2–7 |
| 5 | 4–7 |
| 6 | 6–7 |
| 7 | Nie |
Warum eine einzelne Karte die Bank steuert
Eigenes Beispiel: Player beginnt mit 2 und 2, also vier. Banker hat Ass und 2, also drei. Player zieht eine 8 und endet bei zwei. Banker bleibt trotzdem bei drei stehen, weil Players dritte Karte eine Acht war. Banker gewinnt drei gegen zwei. Es wird keine vierte Playerkarte gezogen.
Ändere nur die gezogene Acht zu einer Sieben: Player endet jetzt bei eins. Banker muss bei drei ziehen. Schon dieser kleine Vergleich zeigt, weshalb man die Ziehregel nicht durch „die schlechtere Hand zieht“ ersetzen darf.
Gewinn und Rückgabe auseinanderhalten
Unsere klassische Einstellung zahlt Player-Gewinne 1:1 und Banker-Gewinne nach fünf Prozent Provision mit 0,95:1 Nettogewinn. Bei einem Tie werden die Player- und Banker-Einsätze zurückgegeben. Die separate Tie-Wette zahlt je nach Auswahl 8:1 oder 9:1. Ein Gewinn von 8:1 bedeutet acht Gewinn plus den ursprünglichen Einsatz.
Optionale Paarwetten betreffen die ersten zwei Karten einer Tischhand mit gleichem Rang. Bei uns zahlen sie 11:1 Nettogewinn. Eine dritte gleichrangige Karte ist dafür nicht nötig. Ein Paar sagt nicht aus, ob die Tischhand am Ende gewinnt; die Paarposition wird separat abgerechnet.
Was im Browser einstellbar ist
Wählbar sind sechs oder acht Decks, 1.000/2.000/5.000 Startchips, zehn/zwanzig/fünfzig Hände, Tie 8:1 oder 9:1 und Paarwetten an oder aus. Als Bankerabrechnung gibt es fünf Prozent Provision oder Banker-7: Ein Banker-Sieg mit genau drei Karten und Endwert sieben gibt dann nur den Banker-Einsatz zurück. Andere Banker-Siege zahlen in diesem Modus 1:1.
Alle Chips sind kostenlos, ohne Kauf, Geldwert, Auszahlung oder reale Preise. Die Zahl der Hände begrenzt unsere Spielsitzung; sie ist keine Tischregel realer Casinos. Ton, Zeitanzeige und reduzierte Bewegung verändern weder die Ziehfolge noch die Wertung.