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SPIELWISSEN

Tic-Tac-Toe-Regeln für 3×3, 4×4 und 5×5

Welche Reihen gewinnen, wer beginnt und welche Einstellungen wirklich vorhanden sind. Lokales Spiel, Computerstärken und Live-Raumregeln sauber erklärt.

Tic-Tac-Toe lässt X und O abwechselnd freie Felder besetzen. Unsere Ausgabe enthält drei Brettgrößen, aber zwei Siegbedingungen. Wer von 3×3 auf ein größeres Feld wechselt, muss deshalb mehr ändern als nur die Anzahl leerer Kästchen mitzuzählen.

In diesem Beitrag

Welche Reihe gewinnt?

Auf 3×3 verbinden drei gleiche Zeichen eine waagerechte, senkrechte oder diagonale Linie. Auf 4×4 und 5×5 brauchst du vier. Die Zeichen müssen direkt aufeinanderfolgen: Eine Lücke zählt nicht mit. Auch auf 5×5 sind nicht fünf Zeichen nötig; eine Viererfolge innerhalb einer längeren Reihe genügt.

Unsere Größen: 3×3 verlangt drei Zeichen; 4×4 und 5×5 verlangen jeweils vier.
Unsere Größen: 3×3 verlangt drei Zeichen; 4×4 und 5×5 verlangen jeweils vier.
Die drei tatsächlich vorhandenen Größen
BrettBenötigte Folge
3×3 · 9 FelderDrei
4×4 · 16 FelderVier
5×5 · 25 FelderVier

Zug und Spielende

In der lokalen Ausgabe beginnt X. Tippe ein leeres Feld an; belegte Felder bleiben unverändert. Nach jedem gültigen Zug prüft das Spiel die Gewinnlinien. Ein voller Plan ohne Gewinner endet unentschieden. Ein Gewinn beendet die Runde sofort; der Gegner setzt nicht noch eine letzte Antwort.

Die Zeichen können überall frei gesetzt werden. Es gibt keine Schwerkraft: Für eine Diagonale musst du keine unteren Stützfelder füllen. Genau das unterscheidet unsere großen Tic-Tac-Toe-Felder von Vier gewinnt, obwohl beide eine Viererlinie verlangen können.

So liest du unsere Lernbretter

Die Spalten heißen von links a, b, c und gegebenenfalls d, e. Die Zeilen zählen im Tic-Tac-Toe-Lernbild von oben nach unten ab eins. c3 ist also die dritte Spalte und dritte Zeile. X und O bleiben auch ohne Farbe unterscheidbar; unter den Bildern findest du die Stellung zusätzlich als Text.

Die lokalen Einstellungen

Wähle Computergegner oder zwei Personen an einem Gerät, 3×3/4×4/5×5 und Einfach/Mittel/Schwer. Im Zweispielermodus gibt es keine Computerzüge. Eine andere Schwierigkeit ändert nicht die Siegbedingung. Auf größeren Brettern ist die Suche der schweren Stufe begrenzt; „Schwer“ verspricht dort keine mathematisch fehlerfreie Lösung.

Ton und einzelne Tonlautstärken, reduzierte Bewegung und die Anzeige der verstrichenen Zeit sind Komfortoptionen. Die Zeitanzeige setzt kein Zuglimit. Spiel starten beginnt bei einem neuen Seitenaufruf eine frische Runde mit gespeicherten Vorlieben; eine verlassene lokale Partie wird nicht automatisch fortgesetzt.

Was der Live-Raum übernimmt

In der eigenen Live-Ausgabe legt der Raumersteller vor dem Öffnen 3×3 mit Dreierreihe oder 4×4/5×5 mit Viererreihe sowie den Startspieler fest. Diese Raumregel gilt für beide; sie wird nicht durch persönliche Computer-Einstellungen ersetzt. Zum Erstellen brauchst du ein bestätigtes Konto. Die eingeladene Person kann mit Name und sechsstelliger Raumkennung als Gast beitreten.

Das Gelernte ausprobieren

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