Zum Inhalt

SPIELWISSEN

Crazy Eights: Restkarten und faire Rundenvergleiche

Eigene Rechenbeispiele und ein transparenter Ablauf für den Spieleabend. Punktesummen verschiedener Spiele bleiben getrennt.

„Die Hand leeren“ und „einen ganzen Spieleabend gewinnen“ sind zwei verschiedene Ziele. Restkartenwerte verbinden einzelne Runden zu einem Ergebnis. Für einen fairen Vergleich müssen dabei Nachziehregel und Sonderkarten über alle Runden gleich bleiben.

In diesem Beitrag

Ein eigenes Beispiel für zwei Resthände

Endet eine Runde mit Resthänden Acht–König–Ass–Drei und Zehn–Sechs, ergeben sich nach unserem benannten Bewertungsmaßstab 64 und 16. Zusammen sind das 80. Eine Ergebnisliste muss zeigen, ob diese 80 als Gewinnpunkte der siegreichen Person oder als getrennte Restbelastungen geführt werden. Diese beiden Notationen sind nicht dieselbe Tabelle.

Punkte nicht zwischen Spielen übertragen

Ein Mau-Mau-Rundensieg mit einem vereinbarten Punkt ist nicht schlechter als 80 Crazy-Eights-Punkte. Die Einheiten sind verschieden. Auch bei UNO hängen Punkte vom dortigen Kartensatz und den zugehörigen Restwerten ab. Vergleiche deshalb zuerst Siegziel und Zählrichtung, dann die Höhe der Zahl.

Einen privaten Durchgang vorher begrenzen

Ihr könnt vorab vereinbaren, dass jede Person gleich oft gibt und danach die Gewinnpunkte verglichen werden. Notiert, ob Blockaden, Gleichstand und abgebrochene Runden ein Ergebnis erhalten. Das ist ein eigener Organisationsvorschlag. Wir stellen ihn nicht als Verbandsnorm oder als Turnierfunktion unserer Website dar.

Was eine Ergebnisliste nicht verrät

Ein hoher Gewinn kann eine einzige große Resthand enthalten. Er beweist nicht automatisch bessere Entscheidungen in jedem Zug. Ergänze für eine Lernrunde deshalb eine interessante Anschlussentscheidung oder eine gut begründete Wunschfarbe. Eine kurze Kartenskizze erklärt oft mehr als eine bloße Endsumme.

Hier findest du Wissen für den Kartentisch. Eine spielbare Crazy Eights-Ausgabe bietet GameFinder.pro derzeit nicht an.