Switch wird nicht überall mit derselben Liste von Sonderkarten gespielt. Eine Anleitung sollte deshalb sagen, welche Fassung sie erklärt. Die hier genannten erweiterten Wirkungen sind ein Vergleich zu einer benannten fremden Implementierung, keine zusätzlichen GameFinder-Funktionen.
In diesem Beitrag
Ein konkretes erweitertes Beispiel
Play Cards beschreibt für seine eigene Switch-Implementierung unter anderem Zweierketten, schwarze Buben mit fünf Strafkarten, rote Gegenbuben, Siebener-Farbserien, Richtungswechsel durch Zehn und Handtausch durch schwarze Damen. Unsere Lernrunde übernimmt nicht dieses gesamte Paket. Vor allem Mehrfachablagen können mehrere Wirkungen in einem Zug erzeugen.
Zum Nachlesen: Play Cards: rules of its Switch implementation
Zusatzregeln benötigen eine Reihenfolge
Wenn Richtungswechsel und Handtausch in derselben Variante vorkommen, reicht die Angabe „Dame tauscht“ nicht. Mit wem wird nach einem vorherigen Richtungswechsel getauscht? Wirkt eine hinter einer Serienkarte abgelegte Aktionskarte noch? Für eine faire Runde müssen diese Fragen geklärt werden, bevor jemand einen großen Kombinationszug versucht.
Black Jack als Name ist kein gemeinsames Spielziel
Manche britischen Ablegevarianten heißen auch Black Jack; diese Namensüberschneidung wird von Pagat ausdrücklich erwähnt. Das Casinospiel Blackjack ist dagegen ein anderes Spiel. Im Switch-Bereich geht es um das Leeren der Hand, nicht um eine Hand nahe 21 gegen einen Geber.
Zum Nachlesen: John McLeod / Pagat: Crazy Eights and reported variants
Was bei den anderen Ablegespielen anders ist
Crazy Eights bietet den klaren Vergleich einer Wunsch-Acht; Mau-Mau zeigt andere Aktionsränge; UNO verwendet einen eigenen Kartensatz. Vergleiche jeweils Wunschfunktion, Nachziehen, Strafantwort und letzte Karte. Eine Regel darf nicht allein wegen ähnlicher Kartenbilder aus einer anderen Anleitung übernommen werden.