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SPIELWISSEN

Omaha: PLO, Hi/Lo, Big O und Courchevel

Die Zwei-plus-drei-Regel mit Lernbeispiel. Vergleiche vier, fünf und sechs Handkarten, Eight-or-Better, geteilte Pots und Courchevel.

Mehr Handkarten bedeuten bei Omaha mehr Kombinationsmöglichkeiten, aber keine freie Auswahl. Die zentrale Regel lautet immer: genau zwei eigene und genau drei gemeinsame Karten. Erst danach unterscheidest du High, Hi/Lo, Big O und Courchevel.

In diesem Beitrag

Omaha High und PLO

Klassisches Omaha gibt vier Handkarten und ein Board aus fünf Karten mit Flop, Turn und River. Jede gewertete Hand verwendet exakt zwei eigene und drei Boardkarten. PLO bedeutet Pot-Limit Omaha; „Pot Limit“ beschreibt die Einsatzgrenze. Bei Omaha High gewinnt die höchste klassische Pokerhand.

Zum Nachlesen: PokerStars: Omaha rules

Ein Ass derselben Farbe genügt nicht

Eigenes Beispiel: Board K♥ Q♥ 9♥ 5♣ 2♦, eigene Karten A♥ J♠ 8♦ 7♣. Hast du den höchsten Herzflush? Nein: Es fehlt die zweite Herzkarte in deiner Hand. Die drei Herzen auf dem Board und dein einzelnes Herzass ergeben nur vier Herzen; eine vierte Boardkarte darf die fehlende Handkarte nicht ersetzen.

Omaha: oben vier eigene, unten fünf Boardkarten. Das einzelne Herzass reicht bei drei Herzen auf dem Board nicht zum Flush.
Omaha: oben vier eigene, unten fünf Boardkarten. Das einzelne Herzass reicht bei drei Herzen auf dem Board nicht zum Flush.
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Eigene Karten: A♥ J♠ 8♦ 7♣. Board: K♥ Q♥ 9♥ 5♣ 2♦. Genau zwei eigene und drei gemeinsame Karten sind Pflicht.

Omaha Eight-or-Better

Hi/Lo Eight-or-Better teilt zwischen High und einer qualifizierten Low-Hand aus fünf verschiedenen Rängen bis acht. Das Ass zählt niedrig; Straßen und Flushes schaden der Low-Wertung nicht. Für High und Low dürfen unterschiedliche Zweierauswahlen verwendet werden. Ohne gültiges Low erhält High den ganzen Pot.

Zum Nachlesen: PokerStars: Omaha Hi/Lo

Halber Pot bedeutet noch keinen Gewinn

Eigene Abrechnung: Im Pot sind 120 Chips. Eine Person gewinnt High allein; zwei andere teilen sich Low. High erhält 60, die Low-Gewinner jeweils 30. Hat einer der Low-Gewinner selbst 40 beigetragen, bekommt er trotz seiner geteilten Siegerhand weniger zurück als eingezahlt. Das wird als Quartering bezeichnet.

Fünf Handkarten und Big O

Five Card Omaha verteilt fünf eigene Karten. Die Auswahl bleibt zwei eigene plus drei gemeinsame Karten. Die Hi/Lo-Ausgabe mit fünf Handkarten wird häufig Big O genannt. Vor Spielbeginn sind High/Low-Qualifikation und Einsatzlimit ausdrücklich festzulegen.

Zum Nachlesen: PokerStars: Five Card Omaha

Sechs Handkarten bleiben zwei verwendete

Six Card Omaha gibt sechs Handkarten, lässt aber weiterhin nur zwei davon in die Endhand. Daraus entstehen 15 mögliche eigene Zweierkombinationen statt sechs bei vier Handkarten. Der größere Kartenfächer verändert die Zahl der Auswahlmöglichkeiten, nicht die Zahl verwendeter Karten.

Zum Nachlesen: PokerStars: Six Card Omaha

Courchevel zeigt früher eine Information

Courchevel verwendet fünf Handkarten und deckt bereits vor der ersten Setzrunde die erste Flopkarte auf. Danach wird der Flop vervollständigt; Turn und River folgen. Zwei eigene plus drei gemeinsame Karten bleiben Pflicht. Es gibt High- und Hi/Lo-Ausgaben.

Zum Nachlesen: PokerStars: Courchevel

Die Auswahl praktisch üben

Lege zwei markierte Plätze für eigene und drei für Boardkarten auf den Tisch. Baue jede behauptete Hand dort wirklich auf. Prüfe High und Low getrennt. Diese kleine Gewohnheit findet Fehler schneller als eine bloße Erinnerung an die stärkste sichtbare Kartenkombination. Omaha und Courchevel sind hier Nachschlagewissen; unser Browser-Poker bleibt die eigene Fünf-Karten-Variante.

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