Stud hat kein gemeinsames Board. Ein Teil jeder Hand ist offen sichtbar und bleibt Information für den ganzen Tisch. Die eigene Endhand, die offenen Hinweise und die Reihenfolge der Aktionen müssen deshalb getrennt betrachtet werden.
In diesem Beitrag
Seven Card Stud
Du beginnst mit zwei verdeckten und einer offenen Karte. Die vierte, fünfte und sechste Karte kommen offen, die siebte verdeckt. Es gibt fünf Setzrunden; am Ende zählt die beste Fünferhand aus deinen sieben Karten. Antes und ein Bring-in eröffnen den Pot. Der Bring-in trifft die niedrigste offene Startkarte nach der benannten Stichregel.
Zum Nachlesen: PokerStars: Seven Card Stud
Offene Karten sind kein gemeinsames Eigentum
Dein Gegner zeigt drei Pik. Du darfst diese Karten nicht zu deinem eigenen Flush hinzufügen. Sie sind trotzdem nützlich: Sie fehlen im unbekannten Rest und begrenzen mögliche Verteilungen. Auch eine bereits weggeworfene offene Karte kann für die Nachanalyse wichtig bleiben.
Beginne beim Lernen mit einem Papierprotokoll der sichtbaren Ränge. Erweitere erst später auf Farben und gefoldete Karten. Das Ziel ist ein nachvollziehbarer Informationsstand; eine lange Merkfolge ohne Bezug zur aktuellen Entscheidung hilft weniger.
Stud Hi/Lo Eight-or-Better
Stud Eight-or-Better teilt High und qualifiziertes Ace-to-Five-Low. Low braucht fünf verschiedene Ränge bis acht; Straßen und Flushes schaden ihm nicht. Unterschiedliche Fünferauswahlen derselben sieben Karten dürfen High und Low bilden. Ohne qualifiziertes Low gewinnt High allein.
Zum Nachlesen: PokerStars: Stud Hi/Lo
Five Card Stud ist nicht Five Card Draw
Die hier verglichene Five-Card-Stud-Ausgabe beginnt mit einer verdeckten und einer offenen Karte; drei weitere offene Karten folgen. Zwischen den Gaben wird gesetzt. Es gibt keinen Kartentausch und am Schluss nur fünf Karten pro Person. Diese Ausgabe wird deshalb nicht durch „sieben Karten, beste fünf“ beschrieben.
Zum Nachlesen: Loto-Québec: Five Card Stud
Vor der ersten Stud-Hand klären
Schreibe High oder Hi/Lo, Ante, Bring-in, Einsatzgrößen und die Regel für offene Gleichstände auf. Ein Farbvergleich kann beim Festlegen des Bring-ins vorkommen, ohne dass Farben am Showdown eine High-Hand stärker machen. Verwechsle die organisatorische Startregel deshalb nicht mit der eigentlichen Kartenwertung.