Razz verwendet die Kartenstruktur von Seven Card Stud, aber eine niedrige Endhand ist das Ziel. Es ist kein High/Low-Split-Spiel. Wer nur die klassische High-Rangfolge umdreht, übersieht wichtige Regeln zu Ass, Straßen und Flushes.
In diesem Beitrag
Ace-to-Five ohne Acht-Qualifikation
Aus sieben Karten zählt die beste niedrige Fünferhand. Das Ass ist niedrig; Straßen und Flushes werden ignoriert. A–2–3–4–5 ist das beste Low. Es gibt keine Acht-Qualifikation: Auch eine höhere Low-Hand kann gewinnen. Zu Beginn zahlt die höchste offene Karte den Bring-in; später eröffnet die niedrigste sichtbare Hand.
Zum Nachlesen: PokerStars: Razz
Von oben nach unten vergleichen
Eigene Aufgabe: 8–6–4–2–A gegen 8–7–3–2–A. Beide haben ein Acht-Low, deshalb entscheidet die nächste Karte: Sechs ist niedriger als Sieben. Die erste Hand gewinnt. Die Summen der Ränge sind irrelevant; ein niedrigeres Ass kann keine schlechtere höchste Karte ausgleichen.
Lösung und Erklärung
Sortiere jede gültige Fünferauswahl absteigend, im Ace-to-Five-System mit Ass als Eins. Vergleiche zuerst die größte Zahl, bei Gleichheit die nächste. Bei der Aufgabe genügt die zweite Stelle für das Ergebnis.
Eine Paarung kann eine gute Ausgangslage verschlechtern
Mit A–2–3 und einer weiteren Zwei hast du nicht plötzlich ein besseres Low, nur weil eine niedrige Karte hinzugekommen ist. Für die spätere ungepaarte Fünferhand brauchst du weiterhin genügend verschiedene Ränge. Prüfe deshalb nicht nur „niedrig“, sondern auch „neu“.
Der Wechsel von Stud Eight zu Razz
Vergleiche vor jeder Lernrunde drei Punkte: Wird der Pot geteilt? Gibt es eine Qualifikation? Welche offene Karte beginnt? Das verhindert, dass du in Razz auf einen High-Anteil wartest, den es gar nicht gibt. Razz wird in unserem Portal erklärt; die spielbare Poker-Ausgabe besitzt keinen Razz-Modus.