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SPIELWISSEN

Weitere Pokerformen: Pineapple, Chinese und Casino-Poker

Pineapple und Open-Face Chinese einordnen; Three Card Poker, Ultimate Texas Hold’em und Pai Gow von Poker gegen Mitspieler unterscheiden.

Nicht alles mit Poker im Namen funktioniert wie Hold’em. Manche Formen verändern den Kartenwurf, andere das Anordnen oder die Rolle des Gegners. Diese Übersicht führt weitere wichtige Familien ein und nennt die jeweiligen Grenzen des Vergleichs.

In diesem Beitrag

Pineapple und Crazy Pineapple

Bei Pineapple beginnen Spieler mit drei Handkarten und werfen eine vor dem Flop ab. Crazy Pineapple verschiebt den Abwurf auf den Flop. Der genaue Zeitpunkt relativ zur Flop-Setzrunde muss benannt werden: Die BCLC-Regeln und andere Anbieter verwenden hier unterschiedliche Abläufe. Nach dem Abwurf bleiben zwei eigene Karten und ein Hold’em-artiges Board.

Zum Nachlesen: BCLC: Poker rules, Pineapple / Crazy Pineapple, Michael Shackleford: Pineapple and Crazy Pineapple rules

Chinese Poker und Open-Face-Anordnung

Chinese Poker ordnet 13 Karten in eine Dreier- und zwei Fünferreihen. Die hintere Reihe darf nicht schwächer als die mittlere sein; die mittlere nicht schwächer als die vordere. Verglichen werden entsprechende Reihen, nicht ein gemeinsamer Hold’em-Pot. Offene Ausgaben bauen die Anordnung schrittweise auf.

Zum Nachlesen: PokerStars Learn: Chinese Poker

Pineapple OFC ist eine eigene Verwendung des Namens

Die hier verlinkte kalifornische Face-Up-Pineapple-Regel beginnt mit fünf Karten. Danach werden jeweils drei gegeben, zwei eingebaut und eine verdeckt abgelegt, bis 13 liegen. Eine ungültige Reihenordnung heißt Foul. Punktwerte, Boni und Fantasyland-Voraussetzungen gehören zum konkreten Regelwerk, nicht zu einer universellen Poker-Auszahlung.

Zum Nachlesen: California DOJ / 101 Casino: Face-Up Pineapple Chinese Poker (2014)

Three Card Poker spielt gegen die Bank

Three Card Poker verwendet Drei-Karten-Hände gegen eine Dealerhand. Die Hauptentscheidung folgt auf Ante und die eigenen Karten: aufgeben oder den geforderten Play-Einsatz setzen. Die Dealerqualifikation und zusätzliche Auszahlungen sind getrennt geregelt. Bei der Drei-Karten-Wertung steht die Straße über dem Flush. Pair Plus ist eine separate Wette auf die eigene Hand.

Der Play-Einsatz entspricht dem Ante; die benannte Dealerqualifikation ist Dame-hoch oder besser.

Zum Nachlesen: MLGCA: Three Card Poker, version 1.4

Ultimate Texas Hold’em ist kein Mitspieler-Pot

Ultimate Texas Hold’em verwendet zwei eigene und fünf gemeinsame Karten gegen den Dealer. Ante und Blind werden vorab gesetzt. Ein Play-Einsatz kann in der benannten Standardregel früher größer oder später kleiner gewählt werden; er wird nicht in jeder Setzrunde erneut erhöht. Dealerqualifikation, Blind-Auszahlung und optionale Trips-Wette werden getrennt abgerechnet.

Vor dem Flop: Play drei- oder vierfach Ante; nach dem Flop zweifach; am River einfach oder Fold.

Zum Nachlesen: MLGCA: Ultimate Texas Hold’em, version 1.5

Pai Gow Poker teilt sieben Karten auf

Die beschriebene Pai-Gow-Poker-Regel verteilt sieben Karten aus einem Paket mit eingeschränkt nutzbarem Joker. Daraus werden eine höhere Fünferhand und eine niedrigere Zweierhand. Beide werden mit den entsprechenden Bankhänden verglichen. Ob Sieg, Verlust oder Rückgabe entsteht, hängt von beiden Vergleichen ab; die Bank gewinnt Gleichstände.

Beide Vergleiche gewinnen: Sieg. Beide verlieren: Verlust. Einer gewinnt und einer verliert: Rückgabe.

Zum Nachlesen: MLGCA: Pai Gow Poker, version 1.1

Caribbean Stud: Fünf Karten gegen die Bank

Caribbean Stud gibt fünf eigene Karten gegen fünf Dealerkarten, eine davon offen. Nach Ante entscheidest du Fold oder einen zusätzlichen Einsatz von zweimal Ante. Dealer qualifiziert mit Ass-König oder besser; Qualifikation und Handstärke bestimmen die Abrechnung. Es gibt keinen Kartentausch.

Zum Nachlesen: New Jersey DGE: Rules of the Games, Baccarat / Caribbean Stud

Video Poker und Jacks or Better

Video Poker vergleicht die Endhand mit einer Auszahlungstabelle, nicht mit einer Gegnerhand. Bei Jacks or Better erhältst du fünf Karten, hältst eine Auswahl und ersetzt die übrigen einmal. Die benannte IGT-Ausgabe wertet ein Paar Buben oder höher als kleinste Gewinnhand. Andere Tabellen und Bonusfunktionen müssen gesondert gelesen werden.

Zum Nachlesen: IGT / Danske Spil: Game King Jacks or Better rules

Deuces Wild: Zweien sind Joker

Die verlinkte Deuces-Wild-Regel macht Zweien zu Wild Cards und verwendet dafür eine eigene Auszahlungstabelle. Natürlicher Royal Flush, Royal mit Jokerhilfe und vier Zweien sind unterschiedliche Ereignisse. Eine Strategie für Jacks or Better lässt sich darauf nicht unverändert übertragen. Diese Erklärung aktiviert keinen Video-Poker-Modus auf GameFinder.pro.

Zum Nachlesen: PokerStars game rules: Deuces Wild

Auszahlungstabellen vollständig lesen

Für ein Bankspiel brauchst du mindestens Einsatzpflichten, Aufgabezeitpunkt, Dealerqualifikation, Gleichstandsregel und jede separate Auszahlungstabelle. Ein Faktor kann Nettogewinn oder gesamte Rückgabe meinen. Rechne deshalb eine erfundene Runde mit zehn Einheiten vollständig durch, bevor du zwei Tabellen vergleichst. Die hier genannten Formen erweitern das Nachschlagewissen; sie sind keine zusätzlichen Modi unseres Browser-Pokers.

Das Gelernte ausprobieren

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