Der Dodekaeder erweitert das vertraute Prinzip aus Kanten und Ecken. Mit Lösungsetappen und Einordnung von Kilominx sowie größeren Minx-Varianten.
In diesem Beitrag
Zwölf Fünfecke statt sechs Quadrate
Megaminx besitzt zwölf fünfeckige Flächen. Eine normale Flächendrehung beträgt 72°. Die Standardausgabe hat zwanzig Ecken und dreißig Kanten; die Mittelteile geben die Farben vor. Der verlinkte Lösungsweg erklärt eine konkrete schichtweise Methode.
Stellung als Text
Geometrisch berechnete 3D-Lernansicht. Megaminx: regelmäßiger Dodekaeder mit zwölf Fünfeckflächen; je Fläche ein Zentrum, fünf Kanten und fünf Ecken.
Zum Nachlesen: Jaap Scherphuis: Megaminx
1 · Stern und erste Ebene
Baue um einen Mittelpunkt einen Stern aus fünf passenden Kanten. Jede Seitenfarbe muss zum Nachbarmittelpunkt passen. Setze danach die fünf Ecken zwischen die richtigen drei Farben. Das ist die Entsprechung von Kreuz und erster Ebene beim 3×3, mit fünf statt vier Nachbarseiten.
2 · In Ringen weiterarbeiten
Ergänze Kanten und Ecken rund um die fertige Fläche. Drehe den ganzen Körper nur zwischen Einsetzfolgen zur nächsten Arbeitsseite. Halte einen noch offenen Bereich als Puffer und prüfe nach jedem Teil, ob bereits fertige Nachbarflächen erhalten sind. Farbtabellen eines anderen Modells nicht ungeprüft übernehmen.
3 · Letzte Fläche und Verwandte
Auf der letzten Fläche zuerst Kanten ausrichten, dann anordnen, danach Ecken anordnen und drehen. Algorithmen benötigen die Megaminx-Geometrie; ein 3×3-U bedeutet dort nicht denselben Drehwinkel. Kilominx konzentriert sich auf Ecken; Gigaminx und Teraminx ergänzen Zentren- und Kantenaufgaben. Diese Namen bezeichnen eigene Modelle, keine Einstellungen unserer Ausgabe.
Stellung als Text
Geometrisch berechnete 3D-Lernansicht. Minx-Familie: regelmäßiger Dodekaeder; die modellabhängigen Teilschnitte sind bewusst weggelassen.