Unterschiedlich breite Teile verändern die Außenform und erlaubte Schnitte. Ein Einstieg in Würfelform, Ebenenordnung, Parität und die eigene Notation.
In diesem Beitrag
Breite Ecken, schmale Kanten
Square-1 besitzt oben und unten unterschiedlich breite Sektoren und eine geteilte Mitte. Erst wenn kein Teil die Schnittlinie überdeckt, ist der Schnittzug möglich. Die Breiten sind wesentlich: Ecken belegen 60°, Kanten 30°.
Stellung als Text
Geometrisch berechnete 3D-Lernansicht. Square-1: räumliche Würfelform mit 60°-Ecken, 30°-Kanten und geteilter Mittelschicht.
Zum Nachlesen: Jaap Scherphuis: Square-1
1 · Zur Würfelform zurück
Ordne die Sektoren zunächst nach Breiten, nicht nach Farben. Suche freie Schnittlinien und gruppiere breite und schmale Teile so, dass oben und unten wieder quadratische Ebenen entstehen. Eine passende Formtabelle hilft, den aktuellen Umriss zu erkennen. Versuche nicht, ein breites Teil durch einen blockierten Schnitt zu zwingen.
2 · Farben auf die richtigen Ebenen
Trenne die beiden großen Flächenfarben und richte die mittlere Schicht passend aus. Danach ordnest du Ecken und Kanten innerhalb der Ebenen. Halte die Würfelform nach jeder vollständigen Folge als Kontrollpunkt fest; während einer Folge darf die Form vorübergehend anders aussehen.
3 · Notation und Parität
Die Schreibweise (a,b) bezeichnet obere und untere Drehungen in 30°-Einheiten; / steht für den Schnittzug. Vorzeichen und Blickrichtung immer aus derselben Anleitung übernehmen. Bleibt eine ungerade Tauschanordnung, verwende einen passenden Square-1-Paritätsalgorithmus. Die letzte 3×3-Eckfolge ist dafür kein Ersatz. Square-2 teilt die breiten Ecksektoren weiter auf und hat andere Formaufgaben.