Die dreieckige Form arbeitet mit Eckachsen. So erkennst du Spitzen, Achsenteile und Kanten und baust daraus einen nachvollziehbaren Lösungsplan.
In diesem Beitrag
Die Mechanik erkennen
Der Standard-Pyraminx hat vier dreieckige Flächen, unabhängig drehbare Spitzen und sechs zweifarbige Kanten. Die größeren Drehungen umfassen jeweils den Bereich um eine Ecke. Das sind 120°-Drehungen, keine 90°-Würfelzüge.
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Geometrisch berechnete 3D-Lernansicht. Pyraminx: regelmäßiger Tetraeder mit neun gleichseitigen Teildreiecken je Fläche.
Zum Nachlesen: Jaap Scherphuis: Pyraminx
1 · Spitzen und Achsenteile
Passe jede kleine Spitze an ihr Nachbarteil an. Suche eine Startfarbe und drehe die drei zugehörigen größeren Eckbereiche so, dass diese Farbe auf derselben Fläche zusammentrifft. Erst wenn die Orientierung dieser Bezugsteile stimmt, setze die Kanten ein.
2 · Eine vollständige erste Fläche
Suche eine Kante mit der Startfarbe. Ihr zweiter Farbteil bestimmt den Zielplatz. Nutze die noch freie Spitze als Arbeitsbereich: Ziel öffnen, Kante einschwenken, Ziel wieder schließen. Kontrolliere danach auch die Nachbarflächen. Wiederhole für alle drei Kanten; eine bloß gleichfarbige Fläche mit falschen Seiten genügt nicht.
3 · Die letzten drei Kanten
Halte die fertige Fläche als geschützte Basis. Prüfe, ob die letzten Kanten zyklisch getauscht werden müssen oder zwei davon gekippt sind. Wähle im verlinkten Leitfaden genau diesen Fall samt dort definierter Halteposition. Seine Buchstaben bezeichnen Eckachsen; 3×3-Flächennotation darfst du hier nicht übernehmen. Tetraminx lässt die kleinen Spitzen weg; Jing Pyraminx besitzt zusätzliche Mittelflächen.